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Das wichtigste Equipment in der Fotografie

“Fotografieren ist die Kunst, trotz aller Technik gute Bilder zu machen.” lautet ein bekanntes Zitat unbekannter Herkunft. Genauer könnte man das allgemein herrschende Weltbild zur Fotografie nicht beschreiben. Die Diskussionen im Internet sind nahezu endlos, wenn es darum geht welches technische Equipment das bessere ist, was man haben sollte und auf welche Parameter man besonders zu achten hat. Dabei wird schon einmal um des Kaisers Bart diskutiert in der Hoffnung, dass man mit dem richtigen Equipment, das alle wichtigen Eckdaten richtig erfüllt, wesentlich bessere Fotos macht. Auch in den diversen Fachzeitschriften ist das recht ähnlich. Da werden Kamerahersteller verglichen, Objektive getestet und neueste technische Entwicklungen auf ihre Tauglichkeit geprüft. Der Leser erfährt einen starken unterbewussten Drang sich doch wieder einmal etwas Neues für seine Fotoausrüstung anzuschaffen, denn dann werden die Fotos endlich so gut, wie er sie gerne hätte. Das beschriebene Objektiv, ist ja schließlich durch seine Abwesenheit genau das, woran es bis jetzt immer gescheitert ist, die perfekten Fotos zu machen. Nach dem Kauf steigt dann beim einen oder anderen Einsteiger oder Hobbyfotografen doch ein unscheinbares Gefühl der Enttäuschung auf, wenn die ersten Testergebnisse doch nicht so aussehen wie erhofft.

Häufig wird der Technik ein viel zu großer Stellenwert beigemessen. Nach dem Motto: “Habe ich eine gute Ausrüstung, mache ich gute Fotos. Habe ich eine bessere Ausrüstung, mache ich bessere Fotos.” Doch in Wahrheit spielt die Technik eine sekundäre Rolle.

Das wichtigste Equipment in der Fotografie tragen wir nämlich ständig bei uns: Das Auge. Einige von euch werden jetzt sagen: “Wie soll das Auge das wichtigste Equipment in der Fotografie sein?” Das stimmt natürlich, zum Auge eines Fotografen gehören auch noch andere Dinge, wie z.B. der Sinn für Licht, Perspektiven und Momente sowie die Gabe dem Bild eine Geschichte zu geben. Kann dein Bild eine Emotion vermitteln, kommt es nicht mehr darauf an welches Objektiv du z.B. verwendet hast.

 

Wir haben hier für dich das wichtigste zusammengefasst, was es für ein gutes Foto braucht:

  • Eine Kamera macht kein Foto, das Foto machst DU!
    Die Kamera ist lediglich ein Werkzeug, wie der Pinsel für den Maler oder der Kochlöffel für den Koch! Es ist immer der Mensch von dem es im Endeffekt abhängt wie gut das Ergebnis ist. Natürlich spielt dabei das Werkzeug schon auch eine Rolle, doch wie gesagt nur sekundär.
  • Das Auge, die Perspektive und die Geschichte des Bildes
    Wichtiger als jede Technik ist wie du dein Foto machst, also aus welcher Perspektive du fotografierst, welchen Ausschnitt du wählst und welche Geschichte dein Foto erzählt.
    Unser TIPP für dich: Experimentiere mit deiner Umgebung, am besten im Automatik-Modus, da es jetzt mal überhaupt nicht um die Technik geht. Es geht um die Schulung deines Auges, also vergiss was du über Technik weißt und geh raus und fotografiere alles was dir vor die Linse kommt und worauf du Lust hast. Falls ein Foto nicht so wird wie du es dir wünscht oder vorstellst, versuche es weiter, jedoch verändere etwas z.B. deine Perspektive, leg dich hin, stell dich wo drauf, ganz egal, probiere dich aus, oder wähle einen anderen Ausschnitt so lange bis du dein gewünschtes Motiv so im Kasten hast, dass es dich nun “mehr” anspricht als der erste Versuch!
    Auch wenn du schon ein toller Fotograf bist, mach diese Übung ruhig auch zwischen durch einmal. Auch wir gehen öfter einfach so raus in die Natur um unser Auge zu schulen, zudem macht es richtig Spaß hier und da mal nur drauf los zu knipsen! 🙂
  • Licht und Farben
    Wichtige Elemente in der Fotografie sind Licht und Farben. Lerne sie zu lesen, Interessiere dich dafür.
    Unser TIPP für dich: Beginne Fotos zu analysieren! Schau dir Fotos bewusst an, von anderen Fotografen, in Zeitschriften, im Internet, …. Achte auf die Farben, die Perspektive, den Bildausschnitt, die Stimmung, das Gefühl, das Licht.
    Schau wo kommt das Licht her? Wie ist die Lichtquelle (harter Schatten/weicher Schatten)? Wohin fallen die Schatten? Welche Farbunterschiede gibt es? Dabei schulst du dein Feeling für Feinheiten und wirst bei deinen nächsten Fotos gleich automatsch darauf Acht geben.
  • Keep it simple!
    Halte dein Foto einfach. Erzeuge einen Blickfang auf das sich das Auge fokussieren kann. Gibt es zu viele Motive auf einem Foto, wird dein Auge nicht zur Ruhe kommen und suchend über das Foto schweifen. Wählst du aber nur ein Motiv als Blickfang, kann sich das Auge beruhigen und dieses Foto würde in einer Bewertung besser abschneiden.

 

Eines noch: “Es gibt keine Fehler” Jedes Foto das du machst ist großartig und perfekt. Versuche nicht immer besser zu sein als andere sondern versuche anders zu sein. Diese 4 Tipps werden dich dabei unterstützen, die Fotografie leicht zu nehmen. Es funktioniert und deine Fotos werden ganz schnell ein anderes Niveau haben als bisher.

Um noch schnell einen Irrglauben aus dem Weg zu räumen: Es ist keine Schande mit Programmautomatik oder gar im Automatik-Modus zu fotografieren. Die Programmautomatik (bei Canon AV und TV und bei anderen Herstellern A und S genannt) ist oft sehr hilfreich, speziell bei wechselnden Lichtbedingungen und in Situationen wo es schnell gehen muss.

PS: 2017 haben wir wieder ein tolles Workshop-Angebot. Die Termine werden demnächst bekannt gegeben. Plätze sind immer sehr rar. Um als erstes die Informationen zu erhalten melde dich einfach hier an.

 

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Hier ein paar “geknipste” Fotos von uns:

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